Bin gerade über ein spannendes Projekt gestolpert: wiblio, ein Plattform-Ansatz der Berliner Öffentlichen Bibliotheken (VÖBB), erstmals als Alpha auf der re:publica 2026 vorgestellt von Ralf Stockmann.
Die Idee: die „dritten Orte" der Bibliotheken ins Digitale übertragen – eigene Online-Communities statt Facebook, WhatsApp & Co. Aus einem Event wird ein gemeinsamer Raum, in dem Menschen weiterreden und zusammenarbeiten – ohne Werbung, ohne Tracking, ohne Plattformlogik.
Was ich clever finde:
- Kostenlos, datenschutzkonform und Open Source (basiert auf Discourse yeah)
- Künftig Chat + gemeinsames Arbeiten an Dateien in Gruppen – einfach QR-Code scannen
- Bibliotheken nutzen ihre bestehenden lokalen Communities, statt neue künstlich zu erzeugen
Eine gemeinwohlorientierte Alternative zu den üblichen Plattformen, fand ich sehenswert.