Folgendes Szenario:
Es herrscht Konsens in der Gemeinschaft, dass Komposttoiletten (bzw. Trenntoiletten zur folgenden Kompostierung) toll sind und wir sie haben möchten.
Bloß wenn es um die Leerung der Tonnen und das Handling des Kompost in Spe geht schwindet die Begeisterung und Bereitschaft daran mitzuwirken schnell dahin.
Nun haben wir hier in der Freien Feldlage den Luxus einer eigenen Pflanzenkläranlage, sowie etliche 100 m³ Regenwasserspeicher.
Da stelle ich mir (als eine der Personen, die zugegbenermaßen bei Aufrufen zum Tonnenleeren auch meistens „etwas ganz dringendes zu tun hat“) immer öfter die folgende Frage:
Wenn wir alle Toilettenspülungen auf Regenwasser umstellen und zeitnah den Klärschlamm aus der Kläranlage entnehmen und kompostieren… Wäre das so viel weniger ökologisch?
Natürlich ist die Kompostierung von Klärschlamm vor Ort vermutlich ähnlich schwierig zu legalisieren, wie die von Fezes höchstselbst, aber machbar sollte es sein.
Hat sich wer von euch schonmal Gedanken zu diesem Thema gemacht, bzw. vergesse ich einen Aspekt?
Danke und viele Grüße
Steffen