Vernetzte Rauchmelder mit Remote Alamierung?

Problemstellung: Es gibt gibt Gebäude(teile) in denen sich nicht dauerhaft Menschen aufhalten, wo ein Brand jedoch frühzeitig erkannt werden soll. Alarmierung via SMS, Tel-Anruf, E-Mail, zentraler Akustik/Optik, … wäre daher wünschenswert. Eine konventionelle BMA ist teuer. Lösungen via Funk sind aus Gründen nicht gern gesehen.
Hat jemand einen Tipp? :slight_smile:

In Tempelhof dürfen nicht mal leerstehende Gebäude bestrahlt werden!!1! :stuck_out_tongue_winking_eye:
Unser Kompromiss vor ca. acht Jahren war eine funkvernetzte Anlage von Hekatron. Als Gateway gibt es den Genius Port - der nimmt Störungsmeldungen und Alarme per Funk entgegen und leitet sie per LAN und Hekatron-Cloud auf Endgeräte.
Das ZEGG war damals auch noch deutlich WLAN-skeptischer als heute, wir haben das glaub so begründet, dass ein Funk-Rauchmelder, der eine Batterie-Lebensdauer von 10 Jahren hat, ein Interesse hat, möglichst wenig zu strahlen. Im Standby ist die Strahlungsbelastung also sehr gering. Und ja, die Kosten einer kabelgebundenen Brandmeldeanlage liegen um ein Vielfaches höher.
Die Hekatron-Anlage hat auch so manche Nachteile - dazu kann ich bei Interesse auch noch was schreiben. Ich weiß nicht, ob es bessere Systeme gibt, vielleicht ist es im Ende halt doch die am wenigsten schlechte Lösung.

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Wenn auch aus anderer Motivation basteln wir in der FFL für genau das Problem an einer mini-diy-Kabel-BMA.

Wir haben noch Kistenweise Raumchelder und Sockel der hier früher verbauten BMA aus den 90ern rumliegen. Haben jetzt eine eigene Platine designed, die eine Stichleitung mit 1 bis ein paar Meldern betreiben kann.
Sie kann ausgelöste Melder und Kabelbrüche erkennen und diese auf Digitalausgängen melden.

Das Platinendesign ist fast fertig. Ich guck mal, wie ich das pushen kann.

Die dazu passenden Melder scheint es für überschaubares Geld bei ebay gebraucht zu geben. (75€ für 5stück… mit etwas Geduld bestimmt deutlich günstiger)
(Wenn es nur um ein paar einzelne geht, kann ich auch mal n paar per Post schicken.)

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Nachtrag:
Die Platine ist doch deutlich weniger fertig, als ich dachte, (würde dann auch modbus, can, etc. sprechen), aber die eigentliche Schaltung zur Alarm-Erkennung ist in 10 minuten auf Lochraster gebaut.

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Danke für die Rückmeldungen!

Gern. :slight_smile:

Das erinnert mich an den GEN D Github Account. :slight_smile:

Größter Haken aus meiner Sicht ist der Genius-Port (das Kästchen, das via Ethernet die Schnittstelle zur Hekatron-Cloud herstellt). Dort müssen die Melder eingelernt werden.
Wenn jemand auf die Idee kommt, den Reset-Knopf zu drücken (ich nenne keine Namen! :face_with_peeking_eye:) ist die gesamte Konfig weg. Man kann auch kein Konfig-Backup machen, nirgendwohin. Also auch bei Gerätedefekt: alles neu einlernen.

Ansonsten haben wir immer mal Ärger mit Fehlalarmen - also Alarmen, für die wirklich keinerlei Grund erkennbar ist. Einige im Jahr, schwer zu sagen. Und natürlich immer nachts. Vielleicht ist das auch normal bei gut 200 Meldern. Wobei, im Hauptgebäude, wo wir eine „richtige BMA“ haben, kann ich mich an keinen einzigen Vorfall erinnern.
Diese Alarme reduzieren natürlich auch die Batterielebensdauer enorm. Hekatron sagt: jede Minute Alarm kostet ein Jahr Batterielaufzeit. Folglich mussten wir in einem Gebäude gerade sämtliche Melder auswechseln, nach ca. 5-6 statt zehn Jahren.

Und das Anlernen der Melder nervt. Man steckt dann das Funkmodul vom alten in den neuen Melder, startet an einem anderen Melder den Anlernprozess. Dann piepsen alle Melder der Linie und man muss das Anlernen an allen Melder der Linie quittieren. Das schreckt dann natürlich wieder Leute auf und man rennt mit einem Besenstiel durch das Haus, um den Prozess möglichst schnell abzuschließen.

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da wir in vielen er Gebäuden bereits (unterschiedlichste) autonome, bzw. proprietär via Funk vernetze Rauchmelder verbaut haben, wäre auch eine „Nachrüstlösung“ ohne Austausch aller Rauchmelder interessant…

Ich hab gerade gesehen, dass ihr überlegt, die Füllhöhe der Quellen mit LoRaWAN auszulesen. Es gibt ja auch Rauchmelder mit LoRaWAN. Wäre das eine Option?

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