Sterben und Tod - davor und danach

Ein weiteres Thema das bei jedem unserer Treffen present ist: Tod und Sterben und wie wir das gut begleiten können. Passend dazu gab es bei meiner Liebelingsnachrichtenseite Perspective Daily einen Artikel zum Thema Sterben:

Für alle, die sich gerne intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchten mag ich unsere Veranstaltung im Herbst empfehlen:

Es ist schön und berührend zu sehen für mich, wie wir auch mit diesem Themanbereich in unseren Mitgliedsgemenschaften anders umgehen. Sowohl in der Begleitung Sterbender, als auch in dem Zeitraum danach. Wie können wir Aufbahrung, Bestattung und Friedhofkultur anders gestalten.
Dazu hier noch ein angekündigter Link zu einer neuen Art der Beisetzung, die leider zur Zeit bisher erst in Schleswig Holstein und Hamburg erlaubt ist:

Soweit für heute - morgenfällt mir sicher noch mehr ein.
Bei Lennart habe ich mich auch erkundigt, wie wir hier bei discourse eine Literaturliste anlegen können, die von allen gefüttert werden kann. Gerade zum Thema Sterben, Tod und Beisetzung gibt es inzwischen sehr viel interessante Literatur. Ihr hört bzw. lest von mir.
Herzgruß, Almut

Liebe Alle,

ich habe erst jetzt diese Plattform entdeckt und will sie doch gleich nutzen und dir, Almut erst mal Danke für deine Initiative sagen.

Wir hatten am Tempelhof in 2017 unseren ersten Todesfall in der Gemeinschaft (Werner R.). Aus persönlicher Betroffenheit - Begleitung seines langen Sterbeprozesses und allem, was danach zu tun und zu regeln war - bieten wir (Gabriele Kaupp und ich) seither jedes Jahr mindestens einmal einen Wir-Prozess mit dem Thema Sterben, Tod und Werden an. Es geht nicht nur um physisches Sterben, sondern um das Ende von Lebensfäden jeglicher Art, um Verlust, Loslassen, Abschiednehmen. Der nächste Termin ist vom 31.10. bis 2. 11. (hier mehr dazu: https://booking.seminardesk.de/de/schloss-tempelhof/65f3279de4fe41999ee3669ab53b23fc/sterben-tod-und-werden—wir-prozess )

Eine zweite Aktion haben Agnes Schuster und ich im letzten Jahr gestartet (wir sind beide 70+), da geht es um das Leben vor dem Tod. Um die bewusste Gestaltung der Lebensjahre jenseits familiärer und beruflicher Pflichten, so ab Mitte 50. Wir nennen uns die “LängerGelebtHabenden”, weil wir uns in den gängigen Altersbildern nicht wiederfinden. Mit unserer “Lebenswerkstatt Länger-Gelebt-Habende” (siehe: https://booking.seminardesk.de/de/schloss-tempelhof/4cc76778a3f5471e8d47217cfb1ff4d6/lebenswerkstatt-langergelebthabende) haben wir wohl einen Nerv getroffen, die Veranstaltungen sind jedesmal ausgebucht. Nur die Männer - die sind immer etwas rar.

Ich erfahre, dass die gewachsene authentische Begegnungskultur unserer Gemeinschaften ein gutes Feld für die existenziellen Themen zum Lebensende hin ist und habe Lust auf einen Austausch beim nächsten GEN-Treffen.

Herzliche Grüße,

MarieLuise (MaLu)

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Gestern endete unser Tagungsfestival “Leben, Sterben, Feiern” bei uns im Zegg. Es war sehr berührend und intensiv. Ein Themenschwerpunkt war “Selbstbestimmt sterben” mit drei Kurzvorträgen. Inzwischen ist auch in Deutschland vieles möglich das Lebensende selbst mitzugestalten. Eine Möglichkeit ist das Sterbefasten. Hierzu gibt es gerade in der ARD Mediathek einen Zweiteiler:

https://www.ardmediathek.de/suche/Sterben%2C%20wie%20ich%20will%20-%20Mein%20Weg%20(1)

https://www.ardmediathek.de/video/dokus-und-reportagen/sterben-wie-ich-will-mein-sterben-2/hr/NmY1MTBjODktN2E5My00M2EyLTg2YjktN2RkMDI5MzFjNjQ2

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