Heizwärmeverbrauch messen

Für unseren Neubau steht die Frage im Raum, ob und wie wir die Heizwärme, die ins Gebäude geliefert wird, messen wollen.
Der aktuelle Stand ist, dass Heizwasser mit ca. 50°C ins Haus zirkulieren wird; Trink-Warmwasser wird dann in Trinkwasserstationen per Wärmetauscher erwärmt. Ich würde gerne die Gesamt-Wärmeabnahme des Gebäudes messen (vermutlich per Wärmemengenzähler im Vor- und Rücklauf des Gebäudes) sowie Daten zum Energieverbrauch der einzelnen Trinkwasserstationen ermitteln. Dazu müssten diese netzwerkfähig sein und diese Daten im besten Fall selbst bereitstellen.

Nachtrag: Wenn ich recht sehe, sind als Trinkwasserstationen Oventrop Regudis W-HTE vorgesehen, die sehen aber äußerst un-smart aus.

@sjjh Wenn ich recht weiß, habt ihr solche netzwerkfähigen Trinkwasserstationen, aber sie lassen sich nur mit uralter Windows-Software ansprechen. Magst du trotzdem teilen, welcher Hersteller und welches Modell?
Haben andere Erfahrung mit dem Erheben solcher Daten?

Wir nutzen für unser Nahwärmenetz Übergabestationen der Firma Pewo, welche meines Wissens nach wiederum eng verbandelt mit der Firma Schneid sind. In den Übergabestationen sitzt ein elektronischer Regler, sowie eine Kommunikationsschnittstelle (keine Beschreibung gefunden), welche die Unterverteilstationen dann via Ethernet ins Netz bringt. Sie lassen sich mit so einer Windows-Software auslesen und auch steuern (damit die Daten aufgezeichnet werden, muss der PC die ganze Zeit an und am Netz sein). Auf Nachfrage bei Schneid und Pewo (Somer 2025) gibt es keine Linux-Alternative, es gibt wohl den Trend hin zur Cloud, da gibt es eine SaaS-Lösung von ihnen. Das Kommunikationsprotokoll zwischen Unterverteilstationen und Visualisierung ist mir unbekannt – ein Sniffen mit Wireshark steht noch aus. :slight_smile:

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Danke! Welche Messwerte liefern die Stationen? Nutzt ihr das? Sprich: welchen Mehrwert siehst du aus eurer Erfahrung im Aufpreis für eine netzwerkfähige Station?

In der Übersicht der Abnehmer sehe ich folgendes:
grafik
Die Detailseite eines Abnehmers sieht so aus:


Und dann gibt es noch lustige Trends und Statistiken dazu, bspw.:

Es lassen sich auch Verbrauchszählerauswertungen machen:

Die Zentrale spuckt mir ebenfalls diverse Temperaturen, Drücke und Ventilstellungen für die Kessel, Pufferspeicher und Heizkreisläufe aus.

Das weiß ich nicht genau, @Ben wird da mehr zu sagen können.

Ich vermute die zentrale Steuerung ist bequem, dass man nicht zu jeder Unterverteilstation hin laufen muss um etwas zu verstellen, genauso zur Fehlerüberwachung. Ich gehe davon aus, dass auch der Hydraulische Abgleich deutlich einfacher mit der zentralen Steuerung/Visualisierung ist, als an jeder Übergabestation mit der Steuerung. Aber offen gestanden ist das Hausmeister- und Energieteam da näher dran. :slight_smile: