Als Teilort der Gemeinde Kreßberg sind wir mitten im Transformationsprozess und hin zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung und den sich daraus ergebenden Herausforderungen und Chancen. Wir betreiben ein Nahwärmenetz mit Biomasse und Öl.
Unsere Vision: Weitgehend verbrennungsfrei bis 2030.
Unser Weg: Solare Wärmeversorgung mit Erdbecken-Saisonspeicher nach dänischem Vorbild.
Unsere Methode: Zuhören und einschließen, sowie Kooperation und Mitnahme aller Beteiligten.
Unsere Themen:
Welche Wege in eine faire, bezahlbare und zukunftsfähige Energieversorgung vor Ort können wir konkret umsetzen?
Was sind Hürden und Herausforderungen?
Welche Chancen bieten sich für das Gemeinwohl durch die Energiewende?
Wir laden visionäre Multiplikatoren, Fachleute und Entscheidungsträger aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, sowie Vertreter von Bürgergenossenschaften, Vereinen und NGOs, so wie interessierte Laien zum Austausch und gegenseitiger Inspiration ein.
Referenten und Impulsgeber:**
Jutta Niemann, Sprecherin für Energie- und Klimapolitik im Landtag baden Württemberg Dirk Mangold und Team (CEO Solites gGmbH im Steinbeis-Verbund für solare Wärmesysteme). Langjährige Erfahrung bei Planung und Beratung von solarthermischen Großanlagen im europäischen Raum Helgo Schütze und Team** (Bürgerenergiegenossenschaft Solarwärme Bracht), sind mitten im Bau eines Nahwärmenetzes mit Erdbeckensaisonspeicher Dr. Paul Urbain, Stefan Mothes, Ben Hadamovsky,** u.a. (Soziale Beteiligungsprozesse, Energie-Team Zukunftswerkstatt Schloss Tempelhof) Susanne Socher (** Mehr Demokratie e.V.) partizipative Entscheidungsprozesse. Peter Fritzen** , (CEO Green-y, Schweiz), Entwicklung Druckluftspeichersysteme.
u.a.
Danke Ben! Ich habe mir erlaubt, das nach Erfahrungsaustausch>Heizung/Energie zu verschieben. @Matthias Ich höre gerade, dass Sieben Linden eine größere Investition in einen neuartigen Batteriespeicher plant. Weißt du etwas darüber und könntest hier ein paar Details telen?
Hallo zusammen. In SIeben Linden wird ein Speicher auf Basis von Zink+Bromid geplant. Allerdings ist noch geplant im Mai auf eine Messe in München zu reisen um sich mit neuen Informationen und bzgl. Rückfragen final zu informieren.
Die Wahl fällt auf diese Form von Speicher, weil das Lithium als kritisch angesehen wird und auch bei Lithium eine aktive Kühlung / mehr Wartung wichtig ist. Jedoch ist der Speicher auch etwas teurer als Lithium-Speicher.
In der Gemeinschaft gab es eine sehr positive Abstimmung zum Speicher mit nachfolgend auch intensiver Kritik, was auch zu weiteren Unsicherheiten bei Einzelnen geführt hat. Die Personen, die sich aktiv mit der Planung beschäftigen haben die Kritik gehört, sehen viele Punkte allerdings anders, wodurch sie bisher auch bei ihrer Wahl bleiben.
In dem Zuge soll die PV auf 140 kWp erhöht werden (aktuell um die 70 kWp). Der Speicher soll plusminus 600 kW fassen und aktuell ist der tägliche Bedarf bei circa 300 kW. Allerdings wird zukünftig durch die Neubauten mit Wärmepumpe eher in Richtung 400 kW und bei weiteren E-Autos ein noch höherer Tagesverbrauch erwartet. Zudem ist der Trend in den nächsten Jahren steigend, wodurch 600 kW als zukunftsorientiert angesehen wird (dazu kommt, kleiner kann man den Speicher in der Form, von dem Unternehmen, nicht kaufen).
Investitionskosten PV+Speicher und alles drum und dran mit Puffer gerechnet, ergeben bisher 420 000 €. Der Speicher soll um die 300 000 € kosten.
Bei Rückfragen: Bitte einfach melden. Ich würde dann den Kontakt weiterleiten. Es gibt mehr Informationen, allerdings sind diese teilweise noch in Bearbeitung und nicht immer richtig aufgeführt in den Dokumenten. Zudem sind Informationen enthalten, wo ich nicht weiß, ob ich die einfach so teilen kann. Wer also mehr wissen will, kurz schreiben.
Lieber Matthias,
das klingt spannend und interessiert mich sehr. Ich bin Teil der Energie-Gruppe am Schloss Tempelhof. Wir sind nun seit mittlerweile 3 Jahren an dem Thema drann. Da wir vorallem an unserem Wärmeproblem (1,4 Megawatt) arbeiten, ist das Thema Batteriespeicher für Strom etwas zweitrangig. Aber wir untersuchen gerade im Rahmen einer Transformationsstudie eine Kombination aus Wärme - und Stromspeicherung aus der Schweiz (Druckluftspeicher von Green-Y), und wie sich diese eventuell in unser geplantes Konzept aus Erdbecken- Saisonwärmespeicher und Solarkollektorfeld integrieren ließe.
Meine Fragen an euch: Was waren eure Gründe? Warum habt ihr euch für Zink-Bromid entschieden? Warum nicht z.B. ein Produkt von Fenecon oder Bluebox auf NaCL-Basis?
Gerne können wir dazu auch telefonieren: XXXXXX.
Herzliche Grüße,
Ben
Edit: Tel-Nr entfernt, da öffentlicher Bereich. Ggf. besser per PN austauschen. – Simon
Lieber Matthias,
kleiner Nachtrag: Könntest du auch etwas über den Wirkungsgrad des Systems sagen? Da habe ich nix auf deren Homepage gefunden. Auch scheint es noch keine wirklichen Erfahrungen mit dem Produkt zu geben. Seid ihr dann soetwas wie die ersten Tester, oder gibts da irgendwo schon Erfahrungen mit?
Liebe Grüße,
Ben